Jeder Mensch trägt unbewusst das innere Bild seiner Ursprungsfamilie in sich. Aus dieser Verbindung entstehen Kräfte, die uns bergen, schützen und stärken, aber auch Kräfte, die hemmen, hindern und schwächen können.
Die hemmenden, hindernden und schwächenden Kräfte zeigen sich in Krankheit, Misserfolg und Unglücklichsein. Im Glauben, wir könnten noch rückwirkend Unglück und Leid unserer Ahnen wiedergutmachen, werden eigenes Leid und Unglück unbewusst herbeigeführt.
In der Aufstellarbeit nach Hellinger erkennen wir die Bindung in unserer Familie und die darin liegende Liebe. Es wird klar, dass Kinder das Leid der Eltern/Ahnen tragen und es wiederholen, ohne dies bewusst wahrzunehmen.
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In einer Gruppe können Menschen ihr Anliegen folgendermaßen bearbeiten: Wer aufstellen will, wählt Stellvertreter für jedes wichtige Mitglied der Familie und für sich selbst. Anschließend gibt der Aufstellende spontan -ohne zu sprechen- jedem Stellvertreter im Raum einen Platz. Dies geschieht in einem tief bewegenden Prozess. Die natürliche Ordnung (z.B. zwischen Eltern und Kindern) wird wiederhergestellt. Alle Mitglieder des Familiensystems fühlen sich erleichtert. Das "In der Ordnung sein" wird zu einem "In Ordnung sein": Was vergangen ist, darf vergangen sein. Versöhnung wird möglich und die Selbstheilungskräfte eines Menschen können wieder fließen. Körperliche und seelische Erkrankungen erscheinen in neuem Licht und Manches, was als schicksalhaft und unabänderlich galt, wendet sich zum Guten. Die persönlichen Kräfte jedes Familienmitgliedes können sich frei entfalten.
Die Aufstellarbeit nach Hellinger wird in Form von Einzellaufstellungen in der Lebens-Radt-Gesundheitspraxis angewendet. Zum Aufstellen von persönlichen Anliegen (Familie, Gesundheit, Beruf, u.s.w.) werden regelmäßig Aufstellwochenenden durchgeführt.
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Ab sofort findet im Anschluß an das jeweilige Aufstellwochenende jedesmal die Ausbildung zum Aufstell-Therapeuten statt.
Unter anderem werden folgende Inhalte gelehrt: